Donnerstag, 10. März 2011

Besuch bei den Nachbarn

Da ich dieses mal etwas weiter die blaue Metrolinie nach Norden gezogen bin, bezeichne ich mich nun als stolze Zoo-Nachbarin. Der Blick von unserem Fenster/Balkon/Hinterausgang beweist, dass wir von hier aus tatsächlich auf die Puma- und Antilopengehege sehen können. Ich schwöre: Wer hier genau hinguckt, kann einen Bock auf dem Berg entdecken. Auch den Gondelfahrern können wir von hier oben zuwinken und so brannte natürlich Tag für Tag die Neugier wie es denn dort drüben genau aussieht. Der stolze Eintrittspreis war ein Abschreckungsgrund aber kein Hindernis und...


...so wissen wir seit heute auch wie es sich anfühlt, wenn man selbst im Teleférico fährt (wir habens gleich zwei mal probiert. Schließlich kann man die Kamele nur auf diese Weise sehen):


Es war nämlich eigentlich rundherum ein verregneter Nachmittag angekündigt worden. Wir jedoch haben gleich gewusst, dass das nur leere Drohungen sind und die Sonne hat uns für unseren festen Glauben an sie mit einem wunderschönen Tag belohnt. Es beginnt mit diesen Sonnenzebras und dann folgt ein (kurz gefasster) Eintrag voller Fauna mit ein bisschen Flora. Wer wissen möchte was für Nachbarn ich da genau in den Garten sehen kann, wird also nicht enttäuscht werden.


Da gibt es Erdmännchen...


...Giraffen...


...Flamingos...

...und Gorillas! (Das sind wahre Models!)

Dann ein bisschen Urwald zwischendurch (und viele schöne Blumen)...


...Nashörner...


...Pelikane...

...und Seelöwen in der Delphinshow. Das sind kleine Turteltauben. Ich wurde heute zum ersten mal von einem geküsst. Ich denke es war der hier rechts dargestellte, schlankere. Ich wollte meine Wange nie wieder waschen aber so ein Seelöwenmaul verströmt doch einen ziemlich fischigen Geruch.

Dazu gibt es noch ein Häuschen voller Reptilien - aber ein dreifingriges Chamäleon, wie in der Werbung angekündigt, haben wir nicht gefunden. (Ebenfalls keinen Pinguin!)

Pfauen laufen wie so oft sowieso auf dem ganzen Gelände herum...

...Freiflug der richtigen Vögel gibt es aber nur zu bestimmten Zeiten.

Bei der Gelegenheit hat sich auch diese hübsche Schneeeule an meiner Seite niedergelassen.

Und auch diese beiden Schwarzschnäbel durften ein bisschen draußen rumsitzen.


Alles in allem ein schöner langer Tag, an den mich der tägliche Ausblick aus dem Küchenfenster noch eine Weile erinnern wird.

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